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Renoplan – Sanierung aus einer Hand

Wohnung sanieren: Kosten, Dauer & Ablauf

18.2.2026 · 8 Minuten Lesezeit · geprüft von [PLATZHALTER Meistername], Meister SHK · emre Haustechnik

Was eine Wohnungssanierung nach Zimmerzahl kostet, wie der Ablauf Woche für Woche aussieht und wann sich bewohntes Sanieren wirklich lohnt.

Wohnung sanieren: Kosten nach Zimmerzahl

Die Kosten einer Wohnungssanierung liegen je nach Zustand und Anspruch zwischen 500 und 1.100 € pro Quadratmeter. Eine 80-m²-Wohnung kostet damit meist zwischen 55.000 und 90.000 €, wenn Bad, Böden, Elektrik und Malerarbeiten enthalten sind.

Richtwerte Komplettsanierung Wohnung
WohnungFlächeKostenrahmen
1–2 Zimmer40–60 m²30.000–60.000 €
3 Zimmer65–85 m²45.000–85.000 €
4 Zimmer90–110 m²60.000–110.000 €
Gehobene Ausstattungbeliebigab 1.100 €/m²

Der Ablauf Woche für Woche

Eine Komplettsanierung ist vor allem ein Koordinationsproblem. Die reine Arbeitszeit ist selten das Problem, die Wartezeit zwischen den Gewerken schon.

  • Woche 1: Demontage, Entsorgung, Staubschutz, Baustelleneinrichtung
  • Woche 2–3: Rohinstallation Sanitär, Heizung, Elektro; Durchbrüche und Trockenbau
  • Woche 4: Estrich, Abdichtung, Trocknungszeit
  • Woche 5–6: Fliesen, Bad-Endmontage, Türen
  • Woche 7–8: Maler, Bodenbeläge, Endmontage Elektro
  • Woche 9: Baureinigung, Abnahme, Mängelfreigabe, Dokumentation

Bei uns entfallen die klassischen Leerlaufwochen, weil Sanitär, Heizung und Fliesen aus einem Haus kommen und die Partnergewerke fest eingetaktet sind.

Bewohnt oder unbewohnt sanieren?

Bei einer Komplettsanierung empfehlen wir den unbewohnten Zustand. Das spart in der Regel zwei bis drei Wochen Bauzeit, weil täglicher Rückbau von Staubschutz, Rücksichtnahme auf Ruhezeiten und abschnittsweises Arbeiten entfallen.

Bewohnt sinnvoll sind Teilsanierungen: ein Bad, ein Raum, die Elektrik in Abschnitten. Wer in der Wohnung bleibt, sollte mit rund 20 % längerer Bauzeit und leicht höheren Kosten für Schutzmaßnahmen rechnen.

Checkliste vor dem ersten Angebot

Je besser Ihre Vorbereitung, desto präziser das Angebot – und desto weniger Nachträge entstehen später.

  • Grundriss mit Maßen oder Bauakte besorgen
  • Alter von Elektrik, Leitungen und Heizung notieren
  • Entscheiden: Grundriss bleibt oder wird geändert
  • Ausstattungsniveau festlegen (Standard, gehoben, Premium)
  • Budgetrahmen und Puffer definieren
  • Termine klären: Auszug, Übergabe, Vermietungsstart

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